Martin Walser – der Heino des deutschen Schrifttums

4 Mai

Nach den Nazi-Vorwürfen des Musikers Jan Delay gegenüber Heino, dem Troubadour des deutschen Volksempfindens, erscheint auch meine Auseinandersetzung mit dem Heimatschriftsteller Martin Walser in neuem Licht:

Ins Auge fallen zunächst frappierende Übereinstimmungen zwischen Heino und Walser: während der eine populäres Liedgut deutschnational aufbereitet, verbreitet der andere völkisches Schrifttum mit antisemitischer Stoßrichtung. Der eine besingt die schwarzbraune Haselnuß, während der andere die tiefbraune Vergangenheit seiner Nazi-Mutter verklärt. Beide entstammen jenem dumpf-deutschen Kneipenwirtsmilieu, in dem seit je finsterste moralische Niederträchtigkeiten ausgebrütet werden. Seit Th. Bernhards Dramolett ‚Der deutsche Mittagstisch‘ weiß man etwa um den Zusammenhang von Hausmannskost und Nazigesinnung. Daher ist es kein Zufall, dass Walser noch heute den Kartoffelsalat seiner Nazi-Mutter Auguste rühmt.

Aber trifft der Nazi-Vorwurf gegen Heino tatsächlich zu? Zweifel sind angebracht, wenn man die Definition von BILD zugrundelegt: „Ein Nazi ist einer, der die Weltanschauung Hitlers befürwortet. Darin standen ein radikaler Rassismus und ein aggressiver Antisemitismus im Mittelpunkt.“ Was letzteren Punkt angeht, erfüllt Walser diese Definition eher als Heino. Und daher werde ich meine Vorwürfe gegen Walser aufrechterhalten und nicht derart jämmerlich zu Kreuze kriechen wie Delay schließlich gegenüber Heino.

Paranoid & kriminell sind immer die andern – STASI-Spitzel-Braut Alissa Walser im Kampf gegen den Überwachungsstaat

25 Dez

Der von der Nervensäge Juli Zeh lancierte und von diversen Unterschriftstellern unterzeichnete Aufruf gegen digitale Überwachung (FAZ, 10. 12. 13) mutet aus vielerlei Gründen suspekt an. Wenn Leute, die noch nie an einem Mikrofon vorbeigehen konnten ohne hineinzusprechen, allen Ernstes beklagen „ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei“ und den Diebstahl des „freien Willens“, von dem keiner weiß, was das überhaupt sein soll, betrauern sowie auf der längst hinfälligen Trennung von privater und öffentlicher Sphäre bestehen, während sie selbst bereitwillig jeder Redaktion Homestories ihrer faden Künstlerexistenz in der Mark Brandenburg oder am Ufer des Bodensees gewähren, stimmt das jedenfalls mißtrauisch.

Wenn einen solchen Aufruf dann auch noch die STASI-Spitzel-Braut und Walsertochter Alissa zeichnet und sich darüber echauffiert, „in welchem Ausmaß persönliche Daten gesammelt, gespeichert und verarbeitet werden“, so setzt das dem Ganzen die Krone auf. Alissa Walser ist als Braut des rechtskräftig verurteilten STASI-Spitzels S. Anderson, der durch seine Spitzeldienste für die STASI die Existenz seiner engsten Freunde vernichtet hat, mit dem unbezähmbarsten Denunzianten der letzten Dezennien privat verbandelt und führt mit ihrer Unterschrift unter das Manifest das ohnehin zweifelhafte Unternehmen vollends ad absurdum. Wenn die Spitzel-Braut über die Überwachungstechniken der NSA Klage führt, so ist dabei ein gutes Stück Konkurrenzneid mit im Spiel. Fürchtet sie etwa um lukrative Einnahmequellen künstlerisch vollends gescheiterter Poeten, die nun von staatlichen Diensten nicht mal mehr geschmiert zu werden brauchen, da die digitalen Überwachungskanäle den guten, alten Denunzianten aus der Analogepoche beschäftigungslos gemacht haben? Wenn Alissa quengelt: „Ich will nicht, dass der Staat in meinem Auftrag ein Phantom jagt, von dem er sich gejagt fühlt“, so sollte sie diesen Satz doch lieber an ihren Göttergatten richten als an irgendwelche ungenannt bleibenden Staaten. Wer sich zu einem Spitzel ins Bett legt, hat endgültig das Recht verwirkt, Menschenrechtsverletzungen qua digitaler Überwachung anzuprangern. Wenn Walsers Töchterchen verkündet: „Das alles produziert systematisch Paranoia“, so könnte sie damit ihren eigenen Geisteszustand gemeint haben, wie er in jenem Gutachten ihres Seelenklempners zum Ausdruck kommt, welcher mich für die seelischen und körperlichen Defekte seiner Patientin verantwortlich macht und welches die Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen mich flankiert. Eine Autorin, die ihren Kritiker für die eigenen psychischen und physischen Aussetzer haftbar macht und somit das Grundrecht freier Rede unter Strafe zu stellen versucht, andererseits aber vom Schutz digitaler Menschenrechte faselt, scheint fürwahr von ihrem Spitzel-Gemahl in die hohe Kunst des Denunzierens und Diffamierens eingeweiht worden zu sein. 

Walser – der letzte Mensch lebt am längsten

3 Dez

Pünktlich zur Weihnachtszeit trudelt eine neue Strafanzeige des Literaturverwesers Martin Walser gegen mich ein. Walser deutet das von mir auf ihn gemünzte Adorno-Wort „Von sehr bösen Menschen kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, dass sie sterben“ als meinen Todeswunsch. Davon kann keine Rede sein. Abgesehen davon, dass ich mir meine Gegner lieber unter Lebenden suche, sagt Adornos Sentenz nichts über irgendwelche Wunschvorstellungen aus, sondern über die Grenzen der Vorstellungskraft. Auf Walser bezogen, geht es vielmehr um die Differenz zwischen Unsterblichkeit und Unaufhörlichkeit.

Wenn etwas dem Schriftsteller M. Walser keinesfalls beschieden sein wird, so ist das Unsterblichkeit. Das Erscheinungsdatum seiner Machwerke wird diktiert vom jeweiligen Buchmessentermin, und ihre Haltbarkeit ist bestimmt vom Ende der Saison, für die sie geschrieben sind. Die unheimliche Zählebigkeit, die ihm als leiblicher Person zu eigen ist und die er mit einem schmutzigen alten Mann wie Erich Priebke teilt, gemahnt indes sehr wohl an jene Unaufhörlichkeit, die das Gegenteil der Kategorie der Unsterblichkeit ist. Ohnehin fragt man sich staunend, wie jemand derart mimosenhaft reagieren kann, der vor einigen Jahren auf über 200 Seiten eine antisemitische Mordphantasie gegenüber einem Überlebenden des Warschauer Ghettos in mehreren hunderttausend Exemplaren unters Volk gebracht hat. Gedächtnisverlust? Realitätsverlust? Paranoia?

Außerdem nimmt Walser daran Anstoß, dass ich das Verdikt H. W. Richters über ihn („Psychopath„) anführe. Dabei hätte ich noch ganz andere Passagen Richters über ihn zitieren können, etwa diese: „Immer taumelt er – fast somnambul – hinter der Entwicklung her, einmal mit Kafka, einmal mit Proust, und sein vielumstrittenes Einhorn ist stilistisch schlechtester Nachexpressionismus (…). Welches Gequassel, welche Sucht nach Wortexperimenten: selbst das weibliche Geschlecht muß hier Fleischspalte heißen. Und alles mit einer Erotik, die zum Kotzen ist, schwüle Pubertät eines frühzeitig alternden Mannes, der vergessen hat zu leben.“ Oder: „(…) Walser, den ich schlicht ‚gehirnkrank‚ nannte.“ Oder: „Walser (…), der immer dann, wenn er sich in einer schöpferischen Krise befindet, nach dem Strohhalm Politik greift. Was dabei herauskommt, ist oft hart an der Grenze des Irrsinns.“

Dass Walser von anderen Schriftstellern wie niemand sonst verachtet wird – W. Herrndorf nannte ihn den „senilsten Sack der deutschen Literatur“, und Th. Bernhard verhöhnte ihn als den „Opel Kadett“ unter Deutschlands Autoren – sollte er nun wirklich nicht mir ankreiden. Warum begnügt sich Walser nicht mit den Lobpreisungen subalterner Buchbesprecher wie J. Saumagen, A. Widmann oder M. Lüdtke? Das ist nämlich genau die Mischpoke, zu der Distanz zu halten für jeden denkenden Menschen eine Frage des guten Geschmacks ist.

Walser – der üble Nachrufer

11 Okt

Es war nicht die Frage, ob jemand, sondern lediglich wer die Pietätlosigkeit aufbringen würde, nach Reich-Ranickis Tod ausgerechnet den Walser, der mit seiner antisemitischen Mordphantasie an MRR vor 10 Jahren die Bestsellerliste gestürmt hatte, aufzufordern, einen Nachruf auf diesen zu fabrizieren. Viele tippten, dass nur der würdelose Schirrmacher, der für sein feiges Lavieren zwischen Walser und MRR bekannt ist, dazu imstande sei, eine solche Leichenschändung in Auftrag zu geben. Aber nein, diesmal war es die Redaktion der ZEIT, die Walser, der in seinen Tagebüchern davon phantasiert, wie er MRR ins Gesicht schlägt, ein Angebot machte, das eine Figur wie Walser, die kein Schamgefühl kennt, nicht ablehnen konnte. Einfach zu schweigen, nur ein einziges Mal den Mund zu halten, hätte dem Verfasser des antisemitischsten deutschen Romans der Nachkriegszeit gut zu Gesicht gestanden. Dass Walser einen Text abgeliefert hat, der das vulgäre Triumphgefühl desjenigen, der länger lebt, ausdrückt, damit war bei einer Figur von der geistigen und moralischen Verkommenheit Walsers zu rechnen. Dass er jedoch Legenden in die Welt setzt wie jene, MRR habe ihn gegen den Vorwurf des Antisemitismus in Schutz genommen, nachdem Walser ihm in seinem Hetzroman im Stile der Nazis abartige sexuelle Vorlieben für Schwangere im 3. Monat  angedichtet hatte, soll wenigstens an dieser Stelle nicht unwidersprochen bleiben: „Schon sind rund 150.000 Exemplare dieses Buches im Umlauf, eines Romans, der gegen die Juden hetzt, der, hier und da dem Vorbild des ‚Stürmers‘ folgend, Ekel hervorrufen möchte. Welche Folgen werden sich daraus ergeben? Ich weiß es nicht, denn ein solcher Roman ist nach 1945 in deutscher Sprache noch nicht veröffentlicht worden. Ich weiß es nicht, ich fürchte mich. Ich bin nun 82 Jahre alt, doch der Autor vom Bodensee kann sich damit nicht abfinden, dass ich noch lebe und arbeite. Er kann sich ja ausrechnen, dass es nicht mehr lange dauern wird. Aber er ist auf grausame Weise ungeduldig.“ (MRR)

Per einstweiliger Verfügung ließ Walser MRR die Äußerung verbieten, Walser habe „sinngemäß geschrieben, dass die Juden, die den Holocaust überlebt haben, allein durch ihre Existenz ihren deutschen Zeitgenossen das Leben schwer machen. Das ist durchaus kein Antisemitismus, das ist Bestialität.“

Walsers Nachruf, der einer üblen Nachrede recht nahe kommt, bedient sich noch anderer Abgefeimtheiten. So stempelt er MRR, für den Kafka neben Th. Mann der bedeutendste Autor des 20. Jahrhunderts war, zum Einfaltspinsel, wenn er ihm das Geständnis unterschiebt, er, MRR, habe ihm, Walser, anvertraut, dass er „mit Kafka nichts anfangen könne“. Man muss nicht dabei gewesen sein, um zu wissen, dass es sich dabei nur um ein Märchen handeln kann.

Walser, die älteste Dreckschleuder Deutschlands, bedient auch im Nachruf sein antisemitisches Publikum, wenn er davon faselt, dass „für Juden jede Kritik an der deutschen Teilung ein Ärgernis war“. Abgesehen davon, dass es für die Teilung Deutschlands gute Gründe gab, die keinesfalls nur von Juden vorgebracht wurden, erscheinen ‚die Juden‘ bei Walser ganz im Sinne der Nazis als völkisch-rassische Entität, als einstimmiges Kollektiv, welches keine Ausnahmen kennt und welches wie stets von Antisemiten als Feind der Nation ausgegeben wird.

Seine Denunziation, dass ausgerechnet Walsers Kritiker aus „Nazifamilien“ stammten, erledigt sich von selbst, wenn man weiß, dass Walsers Mutter Auguste als überzeugte Antisemitin bereits Anfang 1932 in die NSDAP eingetreten ist. Aber was war schon zu erwarten von einer Figur, der jedes Ehr- und Taktgefühl selbst am offenen Grab ein Fremdwort bleibt?

Walser & die Bodenseejustiz – ist es wirklich Liebe?

26 Sep

Nachdem Walser im vergangenen Monat mit zwei Klageanträgen bei der Hamburger Justiz kläglich Schiffbruch erlitten hat – zum einen zog er einen Antrag auf Verhängung eines Ordnungsgelds in Höhe von EUR 1000,- gegen mich kleinlaut zurück, zum anderen hat er anscheinend kapiert, wie aussichtslos das Unterfangen ist, meinen Blog verbieten zu lassen -, scheint er nun endlich eine Staatsanwaltschaft gefunden zu haben, die ihm all seine Strafwünsche von den Lippen abliest und bereit zu sein scheint, als seine willige Erfüllungsgehilfin zu fungieren. Es handelt sich wohl nicht zufällig um die StA Konstanz, die nun ausgerechnet am Amtsgericht in Walsers Wohnort Überlingen gegen mich Anklage erhoben hat wegen 1. Beleidigung von Martin Walser und seiner Tochter, der Literaturattrappe Alissa, 2. Nachstellung und 3. vorsätzlicher Körperverletzung der Walsertochter.

Der rechtsbiegerische Elan der Bodensee-StA ist nicht nur im letzten Punkt offensichtlich: obwohl Alissas Göttergatte, der STASI-Spitzel S. Anderson, mir vor einer Lesung seiner Gemahlin Schädel- und andere Prellungen zugefügt hat – der von mir daraufhin gegen S.A. gestellte Strafantrag wurde von der Bodenseejustiz naturgemäß eingestellt -, werden mir nun die von Frau Walser-Anderson angeführten Gesundheitsbeeinträchtigungen wie Schlaflosigkeit, Angstzustände und Lungenprobleme zur Last gelegt. Warum macht man mich eigentlich nicht auch noch für die Zellulitis dieser ältesten Nachwuchsschriftstellerin der Welt verantwortlich? Könnte es nicht sein, dass die STASI-Spitzel-Braut und Walsertochter Alissa als die miserable Autorin und gescheiterte Kunstmalerin, die sie ist – andernfalls würde sie sich nicht bei ihren Auftritten stets als „Tochter von …“ ankündigen lassen -, von den Anforderungen, die eine Existenz als freie Künstlerin stellt, hoffnungslos überfordert ist? Warum sonst reagiert sie auf Kritik an ihrem Schaffen mit Zivilklagen und Strafanzeigen, die überall von der Justiz abgeschmettert werden – nur eben nicht am heimatlichen Bodensee? Fürchtet sie womöglich, dass der Wahrheitsgehalt meiner Kritik ruchbar werden könnte, weswegen sie alles in Gang setzt, um mich endlich mundtot zu machen? Das sind Fragen, auf die der demnächst stattfindende Prozeß am schönen Bodensee vor der dortigen Justiz, die sich als Handlangerin der Familie Walser geriert, vielleicht eine Antwort geben wird.

Der Reserveliterat Martin Walser – „ein primärer Spucker und Kotzer“

19 Aug

 

Dass es sich bei Martin Walser um einen der größten literarischen Versager unter den deutschsprachigen Schriftstellern seiner Generation handelt, ist weder eine Verleumdung noch eine Beleidigung, sondern eine Behauptung, die kaum jemand bestreiten dürfte, der in literarischen Fragen ernst genommen werden möchte und lässt sich überdies leicht nachweisen. Denn Walser, dem es im Unterschied zu Autoren wie Johnson, Enzensberger, Bernhard, Dürrenmatt, Weiss, Frisch und sogar dem bräsigen Grass nie gelungen ist, im Laufe seines zählebigen Daseins auch nur einen einzigen literarischen Erfolg zu landen, dessen Machwerke bis heute nicht einmal übersetzt zu werden pflegen, verdankt seine mesquine Prominenz in den deutschen Gauen zum einen seinen antisemitischen Exzessen, zum anderen dem Beziehungsnetz, das sich der alerte Strippenzieher Walser, über dessen deprimierende Talentlosigkeit sich einst auch Arno Schmidt mokierte, bereits in den 50er Jahren aufgebaut hat. Dieses Netzwerk, bestehend aus konformistischen Claqueuren wie A. Widmann, D. Borchmeyer oder J. Saumagen, trägt den schriftstellernden Alles- und Nichtskönner Walser bis heute und sichert ihm hierzulande sein vorwiegend aus Deutschlehrern und anderen Kulturphilistern bestehendes Publikum. Dabei ist Walser als das Produkt eines Kohlenhändlers und einer nationalsozialistischen Kneipenwirtin seine geistig wie moralisch inferiore Herkunft auf Schritt und Tritt, Punkt und Komma anzumerken. Stilistisch bezeugt sich diese Herkunft in seinem notorischen Habitus patziger Dummdreistheit und tumber Zotenreisserei, die für seine Prosa typisch ist. Wenn der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf Walser als „senilsten Sack der deutschen Literatur“ bezeichnet, liegt er nicht ganz falsch. Das Geschreibsel von Walser und seiner Literaturattrappentochter Alissa ist vom Schlage jener Machwerke, die hierzulande nie im Feuer einer Bücherverbrennung gelandet sind. Walser ist in seinen Schriften stets epigonal gewesen, angefangen von den bemühten Kafka-Imitaten der 50er Jahre über die unsägliche Nachäfferei von Updike und Albee in den 60ern, 70ern, 80ern bis zu den Philip Roth-Plagiaten des letzten Jahrzehnts oder dem Kehlmann-Remake seines Goethe-Romans. Umso peinlicher, wenn seine Tochter Alissa, mit 53 Jahren die älteste Nachwuchsschriftstellerin der Welt, mit dem eigenen Altvorderen einen Autor nachäfft, der selber ein Plagiator genannt zu werden verdient.

Mit Worten, die Gottfried Benn einst auf den Antisemiten Céline gemünzt hat, ist auch Walser zutreffend beschrieben: „Er ist ein primärer Spucker und Kotzer.“ Als ein solcher ist Walser im vom Sohn des Albert-Speer-Speichelleckers Joachim Fest geführten Rowohlt Verlag bestens aufgehoben.

Walser – der autoritäre Charakter wie er sabbert und tobt

1 Aug

„Von sehr bösen Menschen kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, daß sie irgendwann sterben.“ (Theodor W. Adorno)

So vermessen die mir jüngst per Unterlassungserklärung zugegangene Forderung Martin Walsers ist, diesen Blog komplett zu löschen, überraschend kommt sie nicht. Walser, der es nie vermocht hat, die Kritik an seinen Büchern wie am Habitus ihres Autors verstummen zu lassen, versucht seit je, seine Kritiker entweder mit juristischen Maßnahmen zur Strecke zu bringen, durch die Androhung von Gewalt einzuschüchtern oder sie finanziell zu ruinieren. Als MRR einst äußerte, Walser habe „sinngemäß geschrieben, daß die Juden, die den Holocaust überlebt haben, allein durch ihre Existenz ihren deutschen Zeitgenossen das Leben schwer machen. Das ist durchaus kein Antisemitismus, das ist Bestialität“, brachte ihn eine Unterlassungserklärung Walsers zum Schweigen. Als ein Bremer Schüler vor Jahren ihn in einem Artikel, der von einem Klassenausflug zu Walser an den Bodensee berichtete, mit scharfem Verstand und spitzer Feder als bramabasierende Witzfigur entlarvte und dem allgemeinen Gespött aussetzte, griff Walser zum Telefonhörer und führte gegen den Schüler Beschwerde bei der Schulleitung. Auf diese Intervention Walsers hin wurde der Schüler vom Untericht ausgeschlossen und mußte um sein Abitur fürchten, welches ihm nur ein Schulwechsel ermöglichte. Diese exorbitante Bösartigkeit des Rachefeldzugs eines hochdekorierten greisen Autors gegenüber einem unmündigen Schüler muß als beispiellos bezeichnet werden dürfen. Freilich, als Walser 17 war, wurde er bereits als NSDAP-Mitglied geführt. Seitdem scheint ihn ein Hass auf alles jugendliche Leben zu erfüllen, das klüger, tapferer und aufrechter ist, als er es in seinem langen Leben voller subalterner Kleinbürgerlichkeit je war.

Wenn Walsers Rowohlt-Anwälte nun monieren, daß in diesem Blog nicht zuvörderst Literaturkritik betrieben werde, so entspricht das den Tatsachen. Aufgabe meines Blogs ist es vielmehr, die Öffentlichkeit über die moralische Konstitution und die geistige Physiognomie des „meistfotographierten deutschen Schriftstellers“ (FAZ) aufzuklären, also über den intellektuellen Zuschnitt einer Figur, der aufgrund ihrer deprimierenden sittlichen Inferiorität jede Noblesse im Umgang mit Kritikern, seien sie jüdisch oder nichtjüdisch, minderjährig oder volljährig, abzugehen scheint. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an Walsers demagogische Akklamation von Sloterdijks Boykottaufruf gegenüber MRR’s Autobiographie ‚Mein Leben‘. Wer Walser damals in der Sendung ‚Im Glashaus‘ gesehen hat, kommt nicht umhin, vor dessen feigem Gebaren ein unabweisbares Grauen zu empfinden.

Es wird höchste Zeit, daß die hiesige Justiz Walsers Trommelfeuer von einstweiligen Verfügungen, Zivilklagen und Strafanzeigen, durch die Walser sich jegliches kritische Wort zu verbitten sucht, endlich Einhalt gebietet.

Zuletzt: Ich bin bereit, diesen Blog zu löschen, sobald Walser für seine antisemitischen Infamien gegenüber I. Bubis, MRR sowie jenem Bremer Schüler öffentlich und in aller Form um Entschuldigung bittet.