Archiv | Oktober, 2014

Die steile Karriere der Walsertochter: von Inzest-Alissa zur STASI-Spitzel-Braut

17 Okt

Wenn man sich den Werdegang von Walsertochter Alissa vor Augen führt, so verstärkt sich der Verdacht, dass es sich bei ihrer Laufbahn um einen beispiellosen Literaturschwindel handelt, fast zur Gewissheit. Denn Walsertochter Alissa ist nichts weniger als eine in allen Belangen gescheiterte Existenz. Ihr multiples Versagen auf den verschiedensten Gebieten in Kunst und Literatur, welches sie unter dem von ihr gewählten Epitheton ‚Multitalent‘ zu kaschieren sucht, hätte längst den verdienten beruflichen wie gesellschaftlichen Untergang nach sich gezogen, wenn ihr Papa Martins Protektion nach jedem Fehlschlag nicht doch noch das Weiterwursteln gesichert hätte. Nachdem sich Walsertochter A. zunächst auf das Studium der Malerei verlegt hatte, blieb der Run auf ihre Bildchen aus. Lediglich als Illustratorin der Buchumschläge Ihres Altvorderen erhielt sie ihr Gnadenbrot. Ihre die Kriterien kitschigen Kunstgewerbes erfüllenden Gemälde, in denen sie vorzugsweise ihre weichgezeichneten Erzeuger Händchen haltend im Gegenlicht verewigt, zieren als Wandschmuck das Treppenhaus ihres elterlichen Anwesens am Bodensee. Ein unter dem Pseudonym ‚Fanny Gold‘ veröffentlichtes und mit ihren Kritzeleien versehenes Prosabuch, welches Papa Martin der Filiale seines Hausverlags unterzujubeln verstand, lag in den 80er Jahren wie Blei in den Regalen. Aus diesem Reinfall lernte Walsertochter A., dass es klüger sei, zukünftig unter dem vom Vater als Markenzeichen eingeführten Familiennamen zu segeln, um wenigstens jene auf Neugierde basierende Form von öffentlicher Aufmerksamkeit einzuheimsen, als den steinigen Weg der no-name-Autorin antreten zu müssen. Als Co-Übersetzerin an der Seite ihres Papis wurde sie nur geduldet, ohne dass ihre Leistungen als eigenständige wahrgenommen worden wären.

All dieser Flops und ihrer flagranten geistigen Leere zum Trotz ist Walsertochter Alissa eine Virtuosin auf der medialen Klaviatur. 1992 setzte sie sich beim Klagenfurter Wettlesen mit einer Erzählung durch, in der sie eine inzestuöse Vater-Tochter-Beziehung zum Thema machte und damit erfolgreich auf jene kläglichen voyeuristischen Instinkte der Öffentlichkeit spekulierte, auf die stets Verlass ist. Seitdem rangiert sie im Literaturbetrieb unter dem Spitznamen ‚Inzest-Alissa‚, eine Kennzeichnung, die kundtut, dass Alissa keiner Peinlichkeit aus dem Weg geht, um die Abstammung von ihrem Papa in publizistische Aufmerksamkeit zu verwandeln. Auch ihr Privatleben hält sie nach dem Motto ‚Hauptsache Schlagzeilen‘ nicht unter Verschluss. Durch ihre Liaison mit dem STASI-Spitzel und „kriminellen Lump“ Sascha Anderson, der physiognomisch vage an Adolf Eichmann erinnert, hat sie unter Beweis gestellt, dass sie moralisch nicht mit den üblichen Maßstäben zu messen ist. Dass es jedoch Grund genug gibt, auch an ihrer geistigen Zurechnungsfähigkeit zu zweifeln, belegt die merkwürdige Tatsache, dass ausgerechnet sie als Braut eines STASI-Spitzels, der aufgrund seines jahrzehntelangen Verrats seiner engsten Freunde an die STASI durch das Berliner Kammergericht rechtskräftig verurteilt worden ist, sich über die Abhörmethoden der NSA echauffiert. Eine laienhafte Diagnose könnte mit guten Gründen auf Schizophrenie lauten. Anstatt sich jedoch an die eigene Nase zu fassen und sich für ihr erbarmungswürdiges Verhalten einmal selbst in Haftung zu nehmen, glaubt sie den Schuldigen für ihre psychischen Defekte ausgerechnet in mir, Carl Wiemer, gefunden zu haben. Jedenfalls bestätigt ihr Psychotherapeut dem Überlinger Amtsgericht nur allzu gerne, dass es meine kritischen Beiträge zum Schaffen und Auftreten seiner Patientin sind, die ihre diversen seelischen Aussetzer und existentiellen Nöte verursacht haben. Nachdem Walsertochter A. bei den diversen juristischen Auseinandersetzungen gegen mich vor den Gerichten in Hamburg, Lübeck, Tettnang, Hanau zu den dreistesten Lügen gegriffen und damit allüberall jämmerlich Schiffbruch erlitten hat, startet sie nun vor dem Gericht am Wohnort ihres Papas einen neuen Versuch. Denn wo sollte sie überhaupt mit ihren Ammenmärchen und Denunziationsstrategien, die derart abgefeimt sind, als sei sie bei ihrem STASI-Gemahl in die Lehre gegangen, durchdringen, wenn nicht in Überlingen, wo Papa quasi Ehrenbürgerstatus genießt?

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