Archiv | Oktober, 2012

Der Prozesshansel Martin Walser dreht durch, stellt Strafanzeige und fordert Schmerzensgeld

8 Okt

Der Prozesshansel Martin Walser zieht mal wieder alle juristischen Register, um die Erinnerung an seine antisemitischen Exzesse, die NS-Vergangenheit seiner Nazi-Mutter Auguste und seine eigene NSDAP-Mitgliedschaft zu eskamotieren. Nach der gegen mich erwirkten einstweiligen Verfügung hat Walser mich nun wegen Beleidigung angezeigt, um das Verbreiten für ihn unangenehmer Wahrheiten unter Strafe zu stellen. Nachdem seine Parodie, die Literaturattrappe Alissa Walser, jüngst mit dem Versuch, mich zu kriminalisieren, vor Gericht kläglich gescheitert ist, startet Papa Walser nun einen weiteren Anlauf. Außerdem fordert er neuerdings durch seine Rowohlt-Anwälte auch noch ein Schmerzensgeld (!) in Höhe von EUR 5000,- von mir. Pikant ist daran, dass in Walsers Werk jüdische Remigranten als auf Entschädigungszahlungen erpicht, also als geldgierig, dargestellt werden. Indem Walser nun von mir Schmerzensgeld fordert, erfüllt er das Schema der antisemitischen Projektion aufs Haar. Walser überführt sich dadurch gewissermassen selbst des Antisemitismus.

Durch seine Klagen, Strafanzeigen, Schmerzensgeldforderung versucht er, jene Strategie in Anschlag zu bringen, die in seinen Büchern eine so bedeutende Rolle spielt: die der Täter-Opfer-Umkehr. Indem er mich zum Täter stempeln möchte, den er vom Gericht abgestraft sehen will, geriert er sich selbst als verfolgte Unschuld. Ganz so, wie er einst in der ihm eigenen Impertinenz gegenüber Reich-Ranicki behauptete: „in unserem Verhältnis bin ich der Jude“. Das NSDAP-Mitglied als Verfolgter und Verfemter – das könnte ihm so passen. Auf die 5000,- Schmerzensgeld soll er warten, bis er schwarz wird.

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